"YOGA ist die Übung zur Beruhigung des Verstandes" Patanjali

Warum Yoga? Was bringt Yoga mir? Das wurde ich schon oft gefragt. Ich könnte hier über 1000 physische wie auch psychische Benefits schreiben, doch meine Antwort darauf war immer: Probiere es aus!

Yoga muss man erfahren. Sich einlassen. Denn jeder wird für sich etwas entdecken, was empfinden was nicht für die Allgemeinheit gilt.

Ich kann nur von meiner Erfahrung berichten, wie Yoga mich verändert hat.

2005 hatte ich einen sehr herausfordernden Job. Bin viel gereist, zur Arbeit gependelt und musste im Job immer präsent sein. Vor allem das viele Auto fahren hat mir zu schaffen gemacht. Mein Rücken wollte nicht mehr.

Ich habe damals eine Vinyasa Klasse besucht und war völlig geflasht von der Energie die im Raum war. Alle haben sich im Einklang Ihrer Atmung bewegt, jeder war bei sich und ich mitten drin. Anfangs starrte ich nur die Lehrerin an. Sie war schwanger und hat sich so anmutig bewegt als wäre Sie eine Feder. Und dann dieser Atem. Ujjayi Atmung. Auch der siegreiche Atem genannt. Ein feines Rauschen ging fortwährend durch den Raum. Wow! Ich war in einer mir bis dato ganz fremden Welt eingetaucht. 

Nach der Stunde merkte ich schon eine Veränderung. Ich war so ruhig. Mein Rücken war weicher. Und mehr war erstmal nicht. 

Doch dann war es um mich geschehen. Regelmäßig besuchte ich in Tübingen die Vinyasa Klasse und es ging mir immer besser. Körperlich war ich fitter und entspannter. Bis 1 Woche vor der Geburt meines ersten Kindes praktizierte ich regelmäßig.

2011 wollte ich mehr wissen. Was steckt hinter Yoga. Woher kommt das? Wer hat`s erfunden? Und dann entschloss ich mich eine Ausbildung in Hatha Yoga zu machen. Berufsbegleitend über ein Jahr. 

Davor dachte ich es geht nur um Asanas. Aber da war noch viel mehr. Und was soll ich sagen? Das meiste habe ich nicht so richtig verstanden. Heute weiß ich auch wieso. Es war noch nicht meine Wahrheit. Ich war noch nicht stark genug nach innen zu schauen. Ich absolvierte die 300 Stunden und habe meinen Unterricht weiterhin hauptsache körperlich gestaltet.

Erst eine tiefe Krise brachte mich zu meinem wahren Yoga.

Anfang 2016 war ich mit meiner Schwester in München auf einer Yogamesse. Dort besuchte ich einen Workshop in Yin Yoga. Was soll ich sagen? Danach war es um mich geschehen. Diese ruhige und langsame Art und Weise in die Asanas einzutauchen und los zulassen war genau das, was ich davor vermisst hatte. Ich fühlte mich danach friedlich und entspannt. Ich war in meinem Körper. Von da an praktizierte ich fast täglich diesen meditativen Yogastil. Dann kam eins zum anderen und ich absolvierte die Ausbildung bei einer sehr erfahrenen Yin Yogalehrerin. Eine Erfahrung die ich niemals mehr missen möchte, denn erst dann fing mein eigener Yoga Weg an. Frei von Dogmen wie es sein sollte ein Yogi zu sein. Die Texte und Bücher kamen zu mir und das Verständnis und die Wahrheit war endlich auch meine eigene.

Das Unterrichten ist für mich so wertvoll, denn es gibt nichts Schöneres als nach meiner Stunde in zufriedene, entspannte und weiche Gesichter zu schauen. Ich bin danach voller Liebe und Frieden und hoffe dass ich genau das meinen Schülern weiter geben kann

Also warum Yoga? Weil wir Körper, Geist und Seele verbinden können um friedlicher zu uns selbst und unseren Mitmenschen sein können.

Namaste

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